Liebe Leute,
Tomaten, Paprika und Auberginen haben gerade Hochsaison – und besonders schön ist es, wenn wir wissen, woher das Gemüse kommt. Deshalb stellen wir euch im September unseren Heimathelden Sebastian Baumann aus Rothenburg ob der Tauber vor.
Sebastian bewirtschaftet mit seinem Team rund drei Hektar Freilandfläche und über 1.400 m² Gewächshausfläche. Mehr als 40 verschiedene Gemüsekulturen wachsen dort. Seit Juli 2021 bewirtschaftet er den Betrieb nach den Bioland-Richtlinien.
Ökologischer Gemüsebau bedeutet für Sebastian vor allem: genau hinschauen. Beim Pflanzenschutz setzt Sebastian unter anderem auf Nützlinge wie Marienkäfer, gedüngt wird zum Beispiel mit Kompost oder Mist. Vieles ist Handarbeit und immer abhängig davon, was Wetter, Boden und Pflanzen gerade brauchen.
Dieses Arbeiten mit der Natur führt dazu, dass man auch nie exakt planen kann, wann etwas reif ist. Doch genau hier kommt die Stärke der Ökokiste ins Spiel. Denn wir stellen uns auf die Natur ein. So sind wir ständig im Austausch mit Sebastian, was gerade reif ist. Wenn er von einem Gemüse eine Übermenge hat, wie aktuell Paprika, ruft er uns an und wir können sie in unsere Sortimentskiste planen. Oder auch Exemplare, die nicht so schön aussehen: Die Paprika haben teilweise Sonnenbrand bekommen und Mängel in der Schale. Ein konventioneller Supermarkt würde solches Gemüse gar nicht abnehmen, obwohl sie geschmacklich top sind. Doch Sebastian und wir sind der Meinung: Für den Kompost sind sie viel zu schade. Deshalb bieten wir sie euch als Retterpaprika zu einem reduzierten Preis an. So können wir dazu beitragen, Lebensmittelverschwendung zu reduzieren.
Und genau das macht für uns den Unterschied. Es sind nicht nur die kurzen Transportwege, sondern gerade auch, zu wissen, woher das Gemüse kommt. Sebastian geht es da übrigens genauso. Er schätzt es nämlich sehr, zu wissen, für wen er sein Gemüse anbaut. „In jedem Salatkopf, jeder Karotte steckt super viel Handarbeit und Herzblut. Wenn meine Kunden das sehen und wertschätzen, bedeutet mir das sehr viel“, sagt Sebastian. So kann sich Sebastian auf den Anbau konzentrieren und wir kümmern uns darum, dass sein Gemüse den Weg vom Acker und Gewächshaus zu euch findet.
Also: Wenn in den nächsten Wochen Tomaten, Paprika oder Auberginen von Sebastian in eurer Kiste landen, wisst ihr, wer dahintersteckt. Vielleicht schmeckt Regionalität dann gleich noch ein bisschen besser. 😊
Herzliche Grüße,
euer Baumannshof
3.9.2026