Liebe Leute,
vielleicht ist das einer der wichtigsten Unterschiede regionaler Strukturen: Man kennt sich, spricht miteinander und findet gemeinsam Wege, die Ressourcen schonen und gleichzeitig alltagstauglich sind. Wie das funktioniert, wollen wir euch heute am Beispiel der Bio-Reuterei aus Flachslanden und der Ammerndorfer Mühle zeigen und der Frage nachgehen, was Bananen mit Nudeln zu haben.
Die Ammerndorfer Mühle bezieht einen Großteil ihrer Rohstoffe aus der Region. Ein Lieferant ist die Bio-Reuterei aus Flachslanden. Diese liefert Dinkel an die Mühle, der dort unter anderem zu Grieß verarbeitet wird. Zurück in der Bio-Reuterei entstehen aus dem Dinkelgrieß leckere Dinkel-Nudeln. Ein regionaler Kreislauf, bei dem aus einem Rohstoff mit kurzen Wegen hochwertige Lebensmittel entstehen.
Und der Kreislauf geht noch weiter: Wenn Monika Hochreuter und Hans Reuter ihre Nudeln und frischen Eier bei uns am Baumannshof anliefern, nehmen sie saubere Bananenkartons mit, die bei uns übriggeblieben sind. Diese nutzen sie als Umverpackung für ihre Nudeln. So bekommen die Kartons ein zweites Leben und helfen dabei, Ressourcen zu sparen und Müll zu vermeiden.
Die Mehle der Ammerndorfer Mühle holen wir für unseren Lieferservice übrigens ab, wenn wir gerade in Ammerndorf auf Liefertour sind. So sparen wir unnötige Kilometer.
Solche pragmatischen Lösungen entstehen meist nur dort, wo Menschen partnerschaftlich und auf Augenhöhe zusammenarbeiten, mit dem gemeinsamen Wunsch, nachhaltige Wege im Alltag zu finden. Für uns ist das eine Stärke regionaler Familienbetriebe.
Herzliche Grüße,
Claudia Kestler
13.5.2026