Während wir Schatten suchen, kämpfen unsere regionalen Erzeuger*innen darum, ihre Kulturen bestmöglich durch die Hitze zu bringen.
Auf dem Kürbishof Schnell haben die Kürbisse gerade mit der Blüte begonnen. Noch kommen die Pflanzen mit der Trockenheit zurecht. Richtig kritisch wird es jedoch, sobald sich die ersten Kürbisse bilden. Dort, wo bewässert werden kann, laufen die Beregnungsanlagen – ein zusätzlicher Aufwand, zeitlich und finanziell. Auf den Flächen ohne Bewässerungsmöglichkeit wirft die Kürbispflanze einen Teil ihrer Früchte ab, um wenigstens einen Kürbis ausreichend versorgen zu können. Das bedeutet deutliche Ertragseinbußen. Auch bei den anderen Kulturen wie Lein und Chia wird es durch den fehlenden Regen weniger Ertrag geben.
Auch auf dem Biohof Decker macht sich die Hitze bemerkbar. Die warmen Tage haben die Haskap-Ernte deutlich beschleunigt. Schneller als in den vergangenen Jahren war die Ernte vorbei. Zum Glück konnten die frischen Beeren direkt zu Produkten verarbeitet werden. So bleibt der Haskap-Genuss auch nach der Ernte erhalten.