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Michael Decker auf seinem Feld mit Haskap-Beeren

Odilia

  • WO? Cadolzburg, Ortsteil Wachendorf
  • WAS? Haskap-Beeren und Haskap-Produkte
  • VERBAND? Naturland
  • WER? Familie Decker

Beim Besuch im März auf den Feldern des Biohofs Decker bei Cadolzburg sieht man zunächst nur Reihen an grünen Sträuchern. Doch geht man näher heran, erkennt man die gelben Blüten. Sie liegen unter den Blättern und sind gut geschützt. In rund zwei Monaten sind aus den Blüten erntereife Beeren geworden: Haskap-Beeren.

Die dunkelblauen Beeren haben eine längliche Form, optisch ähneln sie einer länglichen Heidelbeere, ihr Geschmack ist aber ganz anders, eher süß-säuerlich. „Sie erinnern an eine Mischung aus Waldheidelbeere, Zwetschge und Kirsche, haben aber einen ganz eigenen Geschmack, eben nach Haskap“, sagt Michael Decker vom Biohof.

Seine Familie kam durch Zufall zur Haskap-Beere, seit 2018 ist sie fester Bestandteil des Biohofs. Damit sind sie der erste Naturland-Biohof, der die Haskap-Beere in Deutschland anbaut.

Die Haskap-Beeren gehören zum ersten heimischen Beerenobst, da sie bereits im Mai/Juni erntereif sind. Dann werden sie täglich frisch von Hand gepflückt. Die Beeren, die Familie Decker nicht frisch vermarktet, werden weiterverarbeitet und unter dem Namen „Haskapella“ angeboten. Aus den Beeren entstehen zum Beispiel Direktsaft oder gefriergetrockneten Beeren. So sind sie das ganze Jahr über gute Energielieferanten. Die Familie lässt aus den blauen Beeren aber auch weitere Produkte verarbeiten wie Balsamico, Fruchtaufstrich, schokolierte Beeren und mehr.

Die Haskap-Beere ist eine sehr alte Beere, sie stammt ursprünglich aus Kamtschatka, einer sibirischen Halbinsel. Von dort gelangte sie ins nahe gelegene Japan, wo sie bereits im 13. Jahrhundert angebaut wurde. Sie kommt aber auch in den Alpenregionen und Osteuropa wild vor.

Die Haskap-Beere ist in Vergessenheit gerade, aber zu Recht wiederentdeckt worden, findet Michael Decker. Für ihn sind Haskap-Beeren ein Superfood, denn sie sind reich an Vitaminen und Anthocyanen, die dem Körper helfen können, Entzündungen zu hemmen.

Der Biohof Decker ist ein Familienbetrieb. Neben den Haskap-Beeren baut die Familie auch Erdbeeren und Spargel an, außerdem betreiben sie klassischem Ackerbau mit Zuckerrüben, Dinkel und Hafer. „Wir machen Biolandwirtschaft aus Überzeugung, um den nachfolgenden Generationen ein intaktes Ökosystem zu hinterlassen“, sagt Michael Decker.

Hier geht's zur Webseite vom Biohof Decker.