Beschreibung und Herkunft:
Die Physalis, auch Kapstachelbeere, Andenbeere oder Blasenkirsche genannt, sind eine Gattung aus der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae). Die meisten der etwa 75 bis 90 Arten
sind auf dem amerikanischen Kontinent beheimatet, während in Europa nur die Lampionblume (Physalis alkekengi) vorkommt. Auffallend sind vor allem die Früchte, die komplett von einem sich
vergrößernden, laternenförmigen Blütenkelch umschlossen werden.
Verwendung und Zubereitung der Physalis:
Die kleinen Beeren sind in papierartigen Blütenkelchen verborgen. Das nicht essbare Blütenblatt wird einfach nach unten weggezogen und als Haltegriff für die Beere verwendet. Sie sind nicht
nur ein köstliches Naschobst für zwischendurch. Sie verfeinern jeden Obstsalat, eignen sich als Kuchenbelag und können zu einer wundervollen Marmelade verarbeitet werden.
Die grünlichgelben bis orangegoldenen, saftigen Beeren sind angenehm süß-säuerlich mit intensivem Aroma. Sie erinnern an eine Mischung aus Stachelbeeren und Ananas. Die kleinen Samenkerne
darf man mitessen. Am häufigsten wird sie aber zu Dekorationszwecken von Desserts, Mixgetränken, etc. verwendet.
Die Beeren sind reich an Vitamin A, C und B, sowie Phosphor und Eisen.
Lagerung und Haltbarkeit:
Die Beeren halten sich in etwa zwei Wochen bei kühler und trockener Lagerung.