Wassermelonen

Wusstest du's schon?

Der Durstlöscher schlechthin im Sommer ist die Wassermelone, da sie einen Wassergehalt von rund 95% hat.

Wo kommt's her?

Sie stammt ursprünglich aus Afrika und gilt in heißen und trockenen Ländern als idealer Wasserspender. Heutzutage wird sie hauptsächlich in warmen Gebieten angebaut, wie in China, der Türkei, Spanien und Italien.

Wie sieht's aus?

Die meisten Sorten besitzen rotes Fruchtfleisch, es gibt jedoch auch grüne, orangefarbene, gelbe und weiße Sorten. Die Früchte können bis zu 100kg schwer werden, wiegen jedoch meist 4 bis 25kg. Es gibt Mini-Sorten, die nur rund ein Kilogramm wiegen, also bequem in einen Kühlschrank passen.

Wie verwende ich's?

Die Früchte werden als erfrischendes und durstlöschendes Obst gegessen. In der Kalahari-Wüste und anderen Trockengebieten Afrikas waren sie jahrhundertelang eine wichtige Wasserquelle für die Menschen. Meist werden die Früchte roh verspeist, in Afrika manchmal auch gekocht. Die Rinde kann eingelegt oder kandiert werden. In den südlichen Gebieten der früheren Sowjetunion wird der Saft der Früchte zu einem alkoholischen Getränk vergoren oder zu einem süßen Sirup eingekocht.

In Indien werden die Samen gemahlen und zu Brot gebacken. Im Nahen und Mittleren Osten werden die Samen geröstet gegessen. In China, wo auch die Nutzung der Samen im Vordergrund steht, wurden Sorten mit extragroßen Samen gezüchtet. Aus den Samen kann zudem das hauptsächlich als Kosmetikzusatz sowie seltener als Salatöl und Lampenöl genutzte Ootangaöl bzw. Wassermelonen-Kernöl gewonnen werden.

Tipp:

Wassermelonen kann man auch hervorragend grillen. Lege dazu einfach eine ca. 2cm dicke Scheibe Melone auf beiden Seiten kurz auf den Grill. Einfach und köstlich!

Wassermelone